Ecuador

Die "Republik am Äquator" war eines von drei Ländern, das aus dem Zusammenbruch von Gran Colombia in 1830 hervorging (die anderen Länder sind Kolumbien und Venezuela). Zwischen 1904 und 1942 verlor Ecuador Staatsgebiete in einer Reihe von Konflikten mit seinen Nachbarn. Die sich hieraus ergebende Unstimmigkeit über den Verlauf der Grenze mit Peru flackerte 1995 auf und wurde in 1999 endgültig beigelegt.

Ecuador ist ein kleines Land (ungefähr die Größe des Staates Nevada in den USA) im westlichen Südamerika, das am Äquator liegt. Im Westen grenzt Ecuador an den Pazifischen Ozean im Norden an Kolumbien und im Osten und Süden an Peru.

Das Klima ist an der Küste tropisch und wird landeinwärts mit zunehmender Höhenlage kühler. Das Tiefland am Amazonas besitzt wieder ein tropisches Klima. Das Gelände ändert sich von der Küstenebene (Costa) über das zentrale Hochland in den Anden (Sierra) zu den flachen bis hügeligen Dschungelgebieten im Osten (Oriente).

Warum Goldexploration in Ecuador:

In den letzten Jahren hat Ecuador viel unternommen, um Investitionen aus dem Ausland in seine Bergbauindustrie zu fördern und anzuregen.

Es gibt eine Anzahl von Hilfsfaktoren, die sich positiv auf die Goldexploration und den Bergbau auswirken.

Die ecuadorianische Regierung hat umfassende Änderungen in das Bergrecht eingebracht. Folgend die wichtigsten Punkte:

  • Verlängerung der Laufzeit der Konzessionen auf 30 Jahre (erneuerbar)
  • Zusammenlegung von Exploration und Ausbeutung unter dem selben Konzessionsanspruch und Entbürokratisierung des Prozesses für den Wechsel von einer Phase zur nächsten
  • Abschaffung der 3%igen Förderabgabe an die Regierung
  • Die Erlaubnis für Ausländer 100% der Konzessionen ohne ecuadorianische Partner zu besitzen
  • Einführung von Garantien in das Bergrecht, die das Recht auf den Abbau sichern, sobald eine positive Machbarkeitsstudie durchgeführt wurde
Für weitere Einzelheiten kann das ecuadorianische Bergrecht auf der Webseite des ecuadorianischen Bergamtes http://www.cme.org.ec/ eingesehen werden.

  • Die geologischen Studien, die von den geologischen Landesämtern Großbritanniens, Schwedens und Ecuadors Ende der 1990er-Jahre durchgeführt wurden, lassen darauf schließen, dass Ecuador ein enormes Potenzial zur Entdeckung neuer wirtschaftlicher Erzlagerstätten besitzt.
  • Als Teil der Umstrukturierung der ecuadorianischen Wirtschaft vertrat die Weltbank die Auffassung, dass Ecuador sein Bestes tun sollte, um Investitionen und die Entwicklung des Bergbausektors zu fördern, damit es besser von zukünftigen El-Niño-Wetterzyklen abgeschirmt sei.
  • Im April 2000 unternahm Ecuador den außergewöhnlichen Schritt, seine eigene Währung zu demonetisieren und den US-Dollar als Landeswährung einzuführen. In Ecuador werden jetzt alle Geschäfte in der US-Währung ausgeführt. Dieser Schritt hat die Stabilität der Wirtschaft wiederhergestellt und erlaubt den erneuten Zufluss von ausländischen Investitionen in das Land.
Die Weltbank finanzierte ein Projekt, um Eintragungen der Bergbauliegenschaften in das Grundbuch ins Internet zu stellen. Dadurch wird der gesamte Prozess transparenter und korruptionsfrei. Auf diese Art und Weise hat Ecuador die Probleme mit Konzessionsüberschneidungen vermieden, die im restlichen Südamerika weit verbreitet sind.


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